API-Schlüssel verwalten

Schlüssel für die öffentliche ScaleTalk-API erstellen, einschränken und widerrufen.

Über Einstellungen → API-Schlüssel verwaltest du die Zugangsschlüssel für die öffentliche ScaleTalk-API. Damit steuerst du Agenten, Telefonnummern, Kampagnen und Anrufe programmatisch, etwa aus einem eigenen Backend oder aus einem Automatisierungswerkzeug wie n8n.

Die Seite API-Schlüssel mit der Schlüsseltabelle und dem Erstellen-Dialog
Die Seite API-Schlüssel mit der Schlüsseltabelle und dem Erstellen-Dialog

Einen Schlüssel erstellen

Über API-Schlüssel erstellen legst du einen neuen Schlüssel an. Du vergibst dabei einen Namen und wählst die Berechtigungen aus.

Der Schlüssel wird genau einmal angezeigt

Nach dem Erstellen siehst du den vollständigen Schlüssel ein einziges Mal. In der Übersicht steht danach nur noch ein abgeschnittener Rest wie sk_live_QuS8…. Kopiere ihn sofort in deinen Passwortmanager oder direkt in die Zielanwendung. Geht er verloren, hilft nur ein neuer Schlüssel.

Berechtigungen

Jeder Schlüssel trägt eine Liste von Berechtigungen. Sie folgen dem Muster bereich:aktion und sind einzeln zuschaltbar:

BereichBerechtigungen
Agentenagents:read, agents:write
Telefonnummernphone_numbers:read, phone_numbers:write, phone_numbers:purchase
Wissensdatenbankknowledge:read, knowledge:write
Kampagnencampaigns:read, campaigns:write, campaigns:execute
Anrufecalls:read, calls:transcript:read
Wählendial_out:execute
Nutzungusage:read

Drei davon verdienen besondere Aufmerksamkeit, weil sie Geld kosten oder Anrufe auslösen:

  • phone_numbers:purchase kauft Rufnummern und erzeugt damit laufende Kosten.
  • campaigns:execute startet Kampagnen und damit echte ausgehende Anrufe.
  • dial_out:execute löst einzelne ausgehende Anrufe aus.

So wenig wie möglich

Vergib pro Anwendungsfall einen eigenen Schlüssel mit genau den Berechtigungen, die dieser Fall braucht. Ein Reporting-Skript, das nur Zahlen abholt, kommt mit calls:read und usage:read aus und sollte niemals wählen dürfen. Ein Schlüssel mit allen Berechtigungen in einem Automatisierungstool ist der häufigste vermeidbare Fehler.

Die Übersicht

Die Tabelle zeigt zu jedem Schlüssel:

SpalteBedeutung
NameDein Bezeichner, etwa der Name der Anwendung, die ihn nutzt
SchlüsselAbgeschnittene Vorschau zum Wiedererkennen
BerechtigungenDie zugeteilten Rechte
ErstelltAnlagedatum
Zuletzt verwendetLetzter Zugriff, oder Nie
Läuft abAblaufdatum, oder Nie
StatusAktiv oder Widerrufen

Zuletzt verwendet ist die nützlichste Spalte beim Aufräumen: Ein Schlüssel, der seit Monaten auf Nie steht, wird von nichts gebraucht und kann weg.

Widerrufen und löschen

Widerrufen macht einen aktiven Schlüssel sofort ungültig. Laufende Integrationen, die ihn verwenden, erhalten ab diesem Moment Fehler. Der Eintrag bleibt in der Liste stehen, damit nachvollziehbar ist, dass es ihn gab.

Ein bereits widerrufener Schlüssel lässt sich zusätzlich löschen, dann verschwindet er ganz aus der Übersicht.

Sofort widerrufen, wenn ein Schlüssel abhandenkommt

Landet ein Schlüssel versehentlich in einem Repository, einem Screenshot oder einem geteilten Dokument, widerrufe ihn und lege einen neuen an. Ein Schlüssel mit campaigns:execute oder dial_out:execute kann in fremden Händen echte Telefonkosten verursachen.

Verwendung

Der Schlüssel wandert als Bearer-Token in den Authorization-Header:

curl https://app.scaletalk.ai/api/public/v1/agents \
  -H "Authorization: Bearer sk_live_..."

Welche Endpunkte es gibt, steht unter Endpunkte. Die vollständige, immer aktuelle Referenz liegt in der interaktiven API-Dokumentation.

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