Agent Set-Up
Name, Avatar, Stimme und Sprache deines Agenten festlegen.
Agent Set-Up ist die erste Seite im Reiter Erstellen. Hier legst du fest, wer dein Agent ist: wie er heißt, wie er klingt und in welcher Sprache er spricht. Alles Weitere, vom Gesprächseinstieg bis zu den Fähigkeiten, baut darauf auf.
Name
Der Name identifiziert den Agenten in deinem Konto. Er taucht in der Agentenliste auf, in der Anrufübersicht, in Berichten und überall dort, wo du einen Agenten auswählst.
Der Anrufer hört diesen Namen nicht. Wie sich dein Agent am Telefon vorstellt, legst du in der Begrüßung und im Prompt fest.
Namen, die sich später auszahlen
Sobald du mehr als eine Handvoll Agenten hast, wird die Liste unübersichtlich. Ein Schema wie Kunde – Rolle (etwa „Nordlicht Interior – Empfang") findet sich schneller wieder als „Marie 3".
Avatar
Über das Bildsymbol neben dem Namensfeld weist du dem Agenten ein Profilbild zu. Das ist reine Optik für die Agentenliste und hat keinen Einfluss auf das Gespräch, hilft aber beim schnellen Wiedererkennen.
Stimme
Die Stimme bestimmt, wie dein Agent klingt. Jeder Eintrag im Dropdown zeigt die Sprache der Stimme und ist mit einem Namen versehen, etwa „Alina, Deutsch". Besonders bewährte Stimmen sind mit Beliebt markiert.
Die Stimme ist die Entscheidung mit dem größten Effekt auf die wahrgenommene Qualität. Zwei Agenten mit identischem Prompt wirken je nach Stimme völlig unterschiedlich professionell.
Immer anhören, nie nur auswählen
Wähle zwei oder drei Kandidaten aus und führe mit jedem einen kurzen Testanruf über den Reiter Testen. Wie eine Stimme im Dropdown heißt, sagt wenig darüber, wie sie am Telefon ankommt.
Die Sprechgeschwindigkeit stellst du nicht hier ein, sondern unter Parameter.
Sprache
Die Sprache legt fest, in welcher Sprache der Agent das Gespräch führt. Sie steuert sowohl die Spracherkennung als auch die Sprachausgabe.
Standardmäßig stehen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung. Weitere Sprachen schalten wir auf Anfrage frei, schreib dafür an support@scaletalk.ai.
Stimme und Sprache müssen zusammenpassen
Eine deutsche Stimme mit englischer Agentensprache erzeugt hörbaren Akzent und Aussprachefehler. Achte darauf, dass die Sprachkennzeichnung der Stimme zur eingestellten Sprache passt.
Mehrsprachig
Statt einer festen Sprache kannst du Mehrsprachig wählen. Der Agent erkennt dann selbst, in welcher Sprache der Anrufer spricht, und antwortet in derselben — mitten im Gespräch, ohne dass jemand etwas umstellen muss.
Zwei Dinge gehören dazu:
- Im Prompt erwähnen. Schreib ausdrücklich hinein, dass der Agent mehrsprachig ist und welche Sprachen er beherrschen soll — etwa: „Du bist eine mehrsprachige Assistenz und sprichst Deutsch, Englisch und Spanisch."
- Die Stimme bleibt eine. Eine deutsche Stimme spricht auch Englisch, dann aber mit leichtem Akzent. Das ist in der Praxis meist unproblematisch, sollte dir aber bewusst sein.
Wann sich Mehrsprachigkeit lohnt
Sinnvoll, wenn du nicht vorhersagen kannst, in welcher Sprache angerufen wird. Weißt du es dagegen sicher — etwa eine eigene Nummer für den englischsprachigen Markt —, ist ein zweiter Agent mit fester Sprache und passender Stimme die bessere Lösung. Der klingt sauberer.